THAI-MASSAGE
Der Begriff „Massage“ mag irreführend sein – vielleicht hilft der Ausdruck „passives Yoga“ weiter, um eine Vorstellung von Thai-Massage zu geben.
Tatsächlich ähneln die Dehnungen, in die der Körper gebracht wird, nicht selten Yoga-Posen. Und wie Yoga soll uns Thai-Massage ganzheitlich – körperlich, geistig und seelisch – in ein Gleichgewicht bringen, nur eben nicht mittels aktiver Übungen sondern durch völlig passives Mit-sich-tun-Lassen.
Einfühlsamer Druck und Zug, behutsames Wiegen, spielerische Gelenkbewegungen, Drehungen und Dehnungen im Atemrhythmus regen den Energiefluss im Körper an und harmonisieren ihn.
In dieser speziellen Art der Kommunikation zwischen Behandler/in und Behandeltem/r, gleich einem Tanz, kommen beide durch Hingabe und bewusste Langsamkeit im Moment an und erfahren innere Ruhe und Zentrierung. Dies kann in einen Zustand zwischen Wachsein und Schlaf führen, in einen Raum völliger Stille, wo sich ein Gefühl des Eins-Seins und der Vollkommenheit einstellt.

